Das Hockeyvirus verbreitet

 

20 Mannschaften, rund 280 Kinder und begeisterte Zuschauer – das war der 15. Sennencup. Dieser stand in diesem Jahr unter einem besonderen Stern. Erstmals wurde er nämlich an zwei Tagen durchgeführt.

Mittlerweile zum zweiten Mal wurde der Sennencup in diesem Jahr in Huttwil durchgeführt – nachdem er schon früher im heutigen Campus Perspektiven beheimatet war. Dort haben die Langenthaler einen idealen Partner gefunden. Der Campus Perspektiven stellt nämlich einerseits das Eis preiswert zur Verfügung und bietet mit einem Küchenteam ein reichhaltiges Essensangebot an. Gemeinsam mit dem Hauptsponsor, der Emmentaler Schaukäserei, gelingt es dem SC Langenthal Nachwuchs deshalb immer wieder ein herausragendes Turnier auf die Beine zu stellen.

Dieses hat in diesem Jahr eine gewichtige Änderung erfahren. Erstmals wurde das Turnier um einen zweiten Tag verlängert. Bisher waren nur die älteren Bambinis am Traditionsturnier vertreten, nun gab es am zweiten Tag auch eine Kategorie für die jüngeren Spieler sowie die Einsteiger. «Wir wussten, dass es dies sonst nicht gibt, deshalb haben wir diesen Versuch einmal starten wollen», erklärt Bruno Habisreutinger, Organisator des Sennencups. Der Anklang auf jeden Fall war gross. Innerhalb von einem Tag waren beide Turniere restlos ausgebucht, beim zweiten Turnier am dritten Januar gab es sogar noch etwas mehr Anmeldungen.

Ein langer, intensiver Tag

An den beiden Tagen haben deshalb jeweils 10 Teams mit rund 14 Kindern gegeneinander gespielt, während zwei Mal zwölf Minuten haben sie sich gemessen, beide Hälften wurden einzeln gewertet und flossen ins Ranking ein. In zwei Gruppen haben die Teams gegeneinander gespielt, ehe in den K.O.-Runden die Schlussrangierungen ausgespielt wurden. 

Weil das Turnier um 9 Uhr bereits begann und um 18.50 Uhr die Rangverkündigung geplant war, war der Tag entsprechend langgezogen und intensiv. Dafür aber auch spannend und interessant, und gerade den kleinen Sportlern konnte man die Begeisterung in den roten, verschwitzten Gesichtern ablesen. «Das Gewinnen ist an diesem zweitrangig. Wir wollen den Kids einen einmaligen Tag bieten und sie damit mit dem Hockeyvirus anstecken», sagt Bruno Habisreutinger. Die Chancen stehen gut, dass nach diesen beiden Tagen die Kinder begeistert sind und dem Eishockey deshalb treu bleiben werden.

Text: Leroy Ryser